Triumphkreuz
nun wieder vollständig restauriert...
Pünktlich zum 10 jährigen Bestehen des Förderkreises
Schweriner Dom e.V. wurde die Restaurierung der beiden Assistenzfiguren
Maria und Johannes abgeschlossen und sie kamen wieder auf den Balken
rechts und links vom Kreuz.
Im April 1945 in einer Bombennacht wurden die Wismarer Kirchen zerstört,
seitdem hatte das Triumphkreuz kein Zuhause mehr. 1990 kam es -unansehnlich
- in den Schweriner Dom. Die Einnahmen und Spenden während
der Weihnachts- zeit 1989/1990 - 75 000 DM - nahmen wir für
die Restaurierung des Kreuzes und der Christusfigur. (Diese große
Summe kam Zustande, weil zu diesem Weihnachtsfest nun auch die Westdeutschen
reisen konnten; wir konnten schon seit dem 10.November 1989 gen
Westen).
1992 gründeten 25 Menschen, alte und neue Schweriner, den Förderkreis.
Die Idee entstand, angespornt von neuen Schwerinern, die aus den
alten Bundesländern Erfahrungen mit Förderkreisen hatten.
Die vielen kostspieligen Baumaßnahmen, die anstanden, waren
für die Domgemeinde allein nicht zu schaffen. Es war ein richtiger
Schritt, im Rückblick können wir sagen: es hat funktioniert,
der Förderkreis konnte mit seinem gesammelten, erarbeiteten
Geld etliche Projekte im Dom verwirklichen: Restaurierung der vier
Domuhren am Turm, die Wiederherstellung der Corneliusfenster, die
jahrzehntelang vernagelt- waren... Unser letztes Projekt war die
Restaurierung der beiden Assistenzfiguren, Maria und Johannes. Restaurator
Matthias Bresien mit seinen Mitarbeiterinnen erledigte mit viel
Freude dieses Werk. Kosten: 75 000 Euro.
Am 26./27. Oktober feierten die 150 Mitglieder des Förderkreises
mit den Freunden des Domes, der Gemeinde, mit der ganzen Stadt diesen
Anlass.
Stadtpräsident Dr. Jäger nahm dies zum Anlass, in das
Rathaus zu einem Empfang einzuladen. Am Nachmittag gab es ein Treffen
im Dom; einen interessanten Vortrag von Domprediger i.R. Friedrich-Karl
Sagert "Die Reformation geht weiter...".
Der Abend wurde beendet mit einem fröhlichem Konzert des "Klavier
Trio`s " - internationale Folklore - von russischer Musik über
Klezmer bis hin zu Jazz und Tango.
Der Förderkreis hat schon ein neues Projekt vorbereitet, bald
geht es los: die Tauffünte, das älteste Stück im
Schweriner Dom, soll restauriert werden.
Unser Wunsch für die nächsten 10 Jahre: dass viele Schweriner
BürgerInnen dem Förderkreis beitreten und damit ein besonders
schönes Bauwerk mit erhalten helfen. Mit 26 Euro pro Jahr sind
Sie dabei!
Gerlinde Haker
Stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises
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| Die Figuren
werden neben das Triumphkreuz gesetzt. |
Restaurator Matthias Bresien und sein
Team |
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