12. Schweriner Domtafel 2007
Bleiben und etwas bewegen wollen
Stadtpräsident Armin Jäger war Ehrengast bei der zwölften Domtafel / 6000 Euro gesammelt

Artikel von Christian Koepke aus der SVZ
vom 29.01.2007
Lecker essen und dabei etwas Gutes tun – das ebenso einfache wie
erfolgreiche Konzept der Schweriner Domtafel ist auch in ihrer zwölften
Auflage aufgegangen. Mehr als 60 Gäste kamen am Freitagabend in die
Thomaskapelle, um sich vom Team des Restaurants "Brinkama's" bewirten
zu lassen und zugleich den Dom-Förderkreis mit einer Spende zu
unterstützen. Der Erlös des Abends: insgesamt rund 6000 Euro. "Ich
freue mich, dass die Domtafel so gut angenommen wird", sagte der
Vorsitzende des Dom-Förderkreises, Dr. Thomas Haack, der zusammen mit
Domprediger Albrecht Martins die Gäste begrüßte. Martins bedankte sich
herzlich für die finanzielle und ideelle Unterstützung: "Der Dom ist
groß und markant, und wir brauchen Menschen, die etwas dafür tun, damit
das Bauwerk auch erhalten bleibt."
Ehrengsat der Domtafel war diesmal der Stadtpräsident Dr. Armin Jäger.
er stellte seine Festansprache unter das Thema "Wann ist man ein
Schweriner?" Jägers Antwort: Entscheidend sei nicht die Frage von
Geburt oder Zuzug, sondern die Identifikation mit der Stadt. "Ein
Schweriner ist jemand, der bleibt und in der Stadt etwas bewegen will",
so der Stadtpräsident.

Gerlinde Haker, Dr. Armin Jäger, Dr. thomas Haack, Albrecht Martins (v.r.)
Eine
Menge bewegt hat seit 1992 auch schon der Dom-Förderkreis mit derzeit
rund 200 Mitgliedern. Nächstes Projekt ist die Sanierung des Grabmals
von Herzog Christoph aus dem jahr 1595. Dafür solle auch der Erlös der
Domtafel verwendet werden, so die stellvertretende
Förderkreis-Vorsitzende Gerlinde Haker. Für die musikalische
Unterhaltung der Gäste der Domtafel sorgte in diesem Jahr eine
Abordnung des Landespolizeiorchesters MV.
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