13. Schweriner Domtafel 2008
Tradition in der Thomaskapelle
Domtafel am 18. Januar 2008 brachte 5000€ für die Arbet des Förderkreises
Artikel von Christian Koepke aus der SVZ
vom 21.01.2008
Sie ist längst zu einer guten Tradition geworden: die Domtafel. Zum 13.
Mal hatte am Freitagabend der Förderkreis Schweriner Dom zum
Benefiz-Essen in die Thomaskapelle eingeladen. "Wir danken Ihnen, dass
Sie uns Jahr für Jahr die Treue halten", sagte der
Förderkreisvorsitzende, Dr. Thomas Haack, der die rund 80 Gäste aus
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßte.

v.L.:
Jacqueline Boysen, Festrednerin - Korrespondentin beim Deutschlandradio
in Berlin Domprediger Albrecht Martins, Vorsitzender Dr. Thomas Haack,
Gerlinde Haker, stellvertr. Vorsitz.
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"Die
Domtafel ist ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinslebens und
zugleich ein ganz wesentlicher Baustein bei der Finanzierung der
Projekte des Dom-Förderkreises", so Haack. Ohne die Unterstützung durch
den Förderkreis wären viele Verschönerungsarbeiten im Dom nicht
möglich, betonte Domprediger Albrecht Martins, der die Gäste in der
Thomaskapelle ebenfalls willkommen hieß. Die Grundidee der
Domtafel – Gutes essen und Gutes tun – bewährte sich auch im 13. Jahr.
Für die Bewirtung sorgte wieder das Team des Restaurants "Brinkama's",
das als Hauptgang einen Braten von der Hirschkeule in
Barolo-Cranberry-Sauce mit Kräuter-Rahmwirsing und Rosmarinkartoffeln
servierte. Musikalisch unterhalten wurden die Gäste von der Schweriner
Gruppe "Orchidé".
Ehrengast
der Domtafel war in diesem Jahr die Journalistin Jacqueline Boysen, die
beim Deutschlandradio arbeitet und von 1995 bis 2000
Landeskorrespondentin in M-V gewesen ist. Boysen stellte ihren Vortrag
unter den Titel "Unser Schatz – die Sprache". "Die Sprache drückt aus,
was wir fühlen und denken", sagte die Journalistin, entsprechend
sorgsam müsse der Umgang mit ihr sein. In humorvoller Form warb Boysen
deshalb für eine klare Ausdrucksweise, die auf inhaltsleere Floskeln
verzichtet.
Als
Erlös der Domtafel standen schließlich rund 5000 Euro fest. "Das Geld
soll für eine Neuauflage des kleinen Domführers verwendet werden.
Außerdem wollen wir mit der Sanierung der vier Historien-Fenster im
Hohen Chor beginnen", erklärte die stellvertretende Vorsitzende des
etwa 200 Mitglieder zählenden Dom-Förderkreises, Gerlinde Haker. In der
Vergangenheit waren Mittel des Förderkreises unter anderem für Arbeiten
am Loste-Altar, an der Tauffünte und am Grabmal Herzog Christophs
eingesetzt worden. |