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Ausstellungen



Liebe Besucher!


Im folgenden finden Sie Auszüge aus unserem aktuellen Gemeindebrief Dezember 2011 bis Februar 2012 sowie weitere interessante Informationen. 

Den kompletten Gemeindebrief können Sie sich als PDF-Version mit Klick auf das nebenstehende Bild anschauen oder herunterladen. 
 



Grußwort

Liebe Gemeindeglieder der Domgemeinde,
Liebe Leserinnen und Leser!

Das neue Kirchenjahr hat begonnen. Wir befinden uns mitten im Advent – der Jahreszeit mit den zwei Gesichtern. Einerseits ist es die Zeit der Vorfreude, die Zeit der Besinnung, die Zeit des Wartens auf Weihnachten – auf die Feier der Geburt Jesu. Andererseits ist es die Zeit des Konsum-Terrors. Die Geschäfte sind bunt geschmückt, manchmal mit Stil, manchmal nur geschmacklos, Weihnachtsmusik rieselt aus den Lautsprechern in den Einkaufstempeln auf uns ein und die Werbung verspricht uns unendliche Freude, wenn wir nur dieses oder jenes kaufen.

Es scheint, beide Seiten stehen sich unvereinbar gegenüber. Hier die Kirche, dort die Marktwirtschaft. Doch sind wir als Kirche nicht längst Bestandteil der Marktwirtschaft? In vielen Bereichen des Marktes mischen wir mit bzw. müssen wir sogar mitmischen, um weiterhin wahrgenommen zu werden. Auch wir sind ein Unternehmen – aber eines der besonderen Art!

Im Evangelischen Kindergesangbuch findet sich ein Lied, das ich schon öfter mit Kindern zusammen gesungen habe. Eigentlich kein Weihnachtslied und doch, meine ich, passt es ganz gut in die Adventszeit und zur Veranschaulichung der unternehmerischen These. Die erste Strophe lautet:

Eines Tages kam einer,
der hatte einen Zauber in seiner Stimme,
eine Wärme in seinen Worten,
einen Charme in seiner Botschaft.

Ganz klar, hier ist die Rede von Jesus. Mit seiner Stimme hat er die Menschen, im positiven Sinne, verzaubert. Von seinen Worten ging eine Wärme aus, die sich auf die Menschen übertrug. Seine Botschaft hatte einen besonderen Charme: Gott liebt die Menschen. Egal, wer oder was sie sind. Egal, was sie tun. Jesus war, um es mit Worten unserer Zeit auszudrücken, auch Marketingstratege – in besonderer Mission.  

Als Kirche sind wir heute, mehr denn je, auch in der Marktwirtschaft gefordert. Gehen wir also raus, gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit, stürzen uns ins Getümmel der vielen Angebote des Marktes, heben uns ab vom Gedudel der Einkaufstempel und machen Werbung in besonderer Mission: Mit einem Zauber in unseren Stimmen, mit einer Wärme in unseren Worten und dem Charme der Botschaft, die schon Jesus zu den Menschen gebracht hat.

Bald ist Weihnachten. Wir feiern Jesu Geburt. Gott will ganz nahe bei uns sein, Gott macht sich ganz klein, Gott wird Mensch. Welch großartiges Geschenk, welch großartige Botschaft!

Mit den besten Wünschen für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit grüße ich Sie im Namen der Mitarbeiter der Domgemeinde -

Gemeindepädagoge Matthias Labude

Gottesdienste
  • Gottesdienste im Dom

Jeden Sonntag ist um 10:00 Uhr Gottesdienst. Das Abendmahl feiern wir in der Regel an jedem 1. Sonntag im Monat. Um 9:30 Uhr ist dann Beichte in der Südsakristei. 

Ebenfalls jeden Sonntag sind alle Kinder herzlich zum Kindergottesdienst eingeladen. Wir beginnen den Gottesdienst gemeinsam mit den „Großen“ und wechseln dann in unseren Gemeinderaum. Ein Team von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern gestaltet den Gottesdienst mit den Kleinen“ und vermittelt in Kind gerechter Sprache Zusammenhänge zwischen der Lebenswelt der Kinder und biblischen Geschichten.

  • Jeden Mittwoch um 06:30 Uhr laden wir zur Mette in den Hohen Chor des Doms ein.
  • Mittagsgebete im Dom
            Das ganze Jahr über gibt es täglich Mittagsgebete (Mo-Sa) um 12:10 Uhr im             Dom. Im Sommer werden die  Mittagsgebete mit Orgelmusik begleitet.
            Gemeindeglieder, im Sommer auch kirchliche Mitarbeiter der Stadt,  planen
            und gestalten sie.
Wenn Sie mitwirken möchten, melden Sie sich bitte im
            Domgemeindebüro.
  • Abendmahlsfeier und Beichte
             In der Woche jeweils donnerstags 18:00 Uhr in der Südsakristei
             Nächste Termine: 15. Dezember, 19. Januar, 9. Februar           

  • Bibel im Gespräch
             jeweils am 1. Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr, Am Dom 4.
             Die nächsten Termine:  7. Dezember, 1. Februar
                                                     und

             jeweils am 1. Donnerstag im Monat um
19.00 Uhr in der Südsakristei.
             Die nächsten Termine: 1. Dezember, 2. Februar 

  • Rede-Zeit
             Das gemeinsame Nachdenken und der Austausch über Themen, die wir selbst bestimmen, steht im Mittelpunkt                      dieses Gesprächsangebotes. An jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat in der Südsakristei des Domes um 19:30 Uhr.
             Nächste Termine: 7. Dezember, 11. Januar, 25. Januar, 8. Februar, 22. Februar
  • Frauenkreise
            Der Mittwoch-Frauenkreis trifft sich 15.00 Uhr, Am Dom 4.             Nächste Termine: 25. Januar, 22. Februar
                                        

            Der Donnerstag-Frauenkreis trifft sich 17.00 Uhr,
            Gemeinderaum Am Dom 1
            Nächste Termine: 19. Januar, 16. Februar 
           
             



Baugeschehen am Dom

Drei Baustellen am Dom

Nachdem im vergangenen Jahr die Dachsanierung unseres Domes abgeschlossen werden konnte, gehen auch in diesem Jahr die Bauarbeiten weiter. An drei Stellen wird zugleich gebaut:
Die Fenster der Thomaskapelle, die zum Teil schadhaft und blind waren, werden ausgewechselt, repariert und gereinigt. Neue Fenstergitter sollen vor Einwurf und Einbruch schützen.
Auch in der Turmhalle steht ein Baugerüst. Nachdem der alte Putz vom Gewölbe entfernt wurde, sind die Bauarbeiter jetzt dabei, neuen Putz aufzubringen und die Gewölbeornamente zu restaurieren.
Die dritte Baustelle ist weniger einsehbar, aber wichtig: die Nordseite der Mauer des Kreuzgangs ist feucht und muß trockengelegt werden. Dazu ist es notwendig, einzelne Mauerpfeiler teilweise abzutragen und wieder neu aufzumauern.
Die Kosten für die Arbeiten sind hoch. Sie betragen 210.000 €. Neben den zugesagten Förder- und Patronatsmitteln erbringt unsere Gemeinde den Anteil von 25.000 €.

Volker Mischok


               

Tansania - Dom - Initiative


Auch in dieser Saison war der Büchertisch gegenüber der Tansania-Schautafel im Dom ein großer Erfolg: „Nehmen Sie gern ein Buch und legen Sie eine Spende in die Tansania-Truhe“. Ca. 2.000,- Euro kamen zusammen. Viele gute Unterstützung können wir damit geben. Zwei neue Info-Flyer liegen aus, die uns die StudentInnen der Designschule Schwerin gestalteten und schenkten – nochmals Dank der Designschule und der Dozentin Steffi Roth.

Im März werden wir wieder in die Partnergemeinden in den Pare-Bergen und der Massai-Steppe fahren. Im September waren der neue Bischof Charles Mjema und sein Vize Timothy Msangi in Mecklenburg – als Gäste unserer Landeskirche. Auch im Dom waren sie zu Besuch. Asante sana sagen sie allen Unterstützern.

Gerlinde Haker

     

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Kinder und Jugend

Kochen durch’s Kirchenjahr
Kinder und Jugendliche, die gerne kochen (wollen), die mehr übers Kochen wissen und die sich beim Kochen auspro- bieren wollen, sind herzlich zu diesem Angebot eingeladen. In Anlehnung an das Kochbuch des Rabbi Lionel Blue „Ein Vorgeschmack des Himmels“ wollen wir bei dieser christlich-kulinarischen Entdeckungsreise auch die Verbindung von
Glaube und Leben beim Essen und Trinken entdecken.

Die nächsten Termine: 9. Dezember, 27. Januar, 16. März jeweils 15:30 Uhr im Gemeinderaum Am Dom 1



KleineKinderKirche

Zusammen mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren, ihren Familien, Freunden, Paten und anderen Besuchern feiern wir jeden dritten Mittwoch im Monat um 16 Uhr einen etwa halbstündigen, lebendigen und fröhlichen Gottesdienst in der Thomaskapelle des Schweriner Doms. Im Anschluss gibt es bei einem kleinen Imbiss mit Kaffee, Tee, Saft und kleinen Leckereien (die gerne auch mitgebracht werden können) die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern auszutauschen. Die Kinder können nach dem Gottesdienst noch Spielen, Malen oder Basteln.  
Das Vorbereitungsteam freut sich auf Sie und Ihre Kinder! Herzlich Willkommen!
Die nächsten Termine:  14. Dezember, 18. Januar, 22. Februar


Film ab! - Der Filmnachmittag 

Jeweils an einem Freitag um 15:30 Uhr gibt´s im Gemeinderaum Am Dom 1 den Filmnachmittag. Um auch den Kindern gerecht zu werden, die noch nicht zur Schule gehen, versuchen wir, möglichst Filme ohne Altersbeschränkung anzubieten.  
Die nächsten Filmnachmittage sind am 2. Dezember, 13. Januar, 2. März. 



Junge Gemeinde 

Jugendliche, die Interesse an einem gemeinsamen Treffpunkt zum Quatschen, Relaxen, von Gott hören, diskutieren, spielen… haben, können sich jeweils montags ab 17:00 Uhr im Jugendkeller des Anna-Hospitals, Platz der Jugend (gegenüber Montessori-Schule), treffen. 
Infos bei Gemeindepädagoge Matthias Labude (matthias dot labude at freenet dot de).





Draht zum Himmel – Im Dom funkt´s…     

Nach der erfolgreichen Aktion als Kreativangebot bei der Kinderrüste im Juli, gibt es nun auch im Dom für interessierte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, an einem technischen Angebot teilzunehmen. Amateurfunk ist ein Hobby, das Menschen weltweit verbindet – wir kennen das auch von unserem christlichen Glauben. Wie heißt es auf der Website des „Freundeskreises Christlicher Funkamateure“ so treffend: „Wie das zusammen passt? Sehr gut sogar, denn in beiden Fällen spricht man mit jemanden, den wir nicht sehen. Lediglich die Antwortzeiten unterscheidet beides etwas voneinander…“. Eine gewisse technische Auffassungsgabe und Interesse sollte bei Kindern und Jugendlichen, die mitmachen wollen, vorhanden sein. Gerne können Freunde mitgebracht werden. Unter Anleitung von Gemeindepädagoge Matthias Labude (DL3KUD) könntet ihr dann schon bald im Äther zu hören sein, mit „…hier ist Delta November Eins Delta Oscar Mike (DN1DOM)…“. Bei Interesse bitte melden!   

Nächste Termine: 2. Dezember, 9. Dezember, 6. Januar 
                                  jeweils 15:30 Uhr im Gemeinderaum Am Dom 1



Lust auf Arbeit mit Kindern? 

Die verschiedenen und vielfältigen Angebote in unserer Gemeinde leben natürlich auch davon, dass sich Gemeindeglieder mit ihren Fähigkeiten, Gaben und Engagement einbringen. So ist z.B. ein kleines Team ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen kontinuierlich dabei, die Kindergottesdienste vorzubereiten und durchzuführen. Mit Sicherheit gibt es noch mehr Jugend- liche, Erwachsene oder Senioren in unserer Gemeinde, die gerne einmal an einer Veranstaltung mit Kindern beteiligt sein würden. Nur Mut! Meldet euch / melden Sie sich bei Gemeindepädagoge Matthias Labude. Gemeinsam würden wir dann schauen, was Dein / Ihr „Ding“ ist.


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Ausstellungen im Dom

"Ich will Freiheit beim Malen" - Ein Rückblick

Allein das Betrachten der Bilder hat Freude gemacht. Bilder, die durch ihre klaren Farben und unterschiedlichen Formen zum Hingucken einluden. Exemplare, die Bögen, Rundungen,
Wellen assoziieren; andere, die ein Bestreben nach Ordnung und Ordnen erkennen lassen. Für sich sind die Bilder schon beeindruckend. Wenn dann erklärt wird, dass der Maler
Eberhard Warns diese Bilder in seiner Demenz gemalt hat, schaut man als Betrachter noch einmal genauer hin. In der späten Phase seiner Erkrankung begann Eberhard Warns zu malen. Seine Frau hat dieses Interesse unterstützt. – Else Natalie Warns hat zur Ausstellungseröffnung am 18. September in einer berührenden Weise erzählt, wie sie mit ihrem  erkrank- ten Mann gelebt hat. Eberhard Warns war, wie alle  Demenz- erkrankten, zwar vergesslich, desorientiert und durcheinander, aber „sein Kern“ war unbeschädigt. Aus diesem Kern heraus hatte der Erkrankte die Möglichkeit zu agieren. Er begann zu malen. Das hat ihn gestärkt, es hat ihm Freude gemacht und Würde gegeben. Von dieser Zeit an war er weniger aggressiv und wieder ein Partner für seine Ehefrau. – Frau Warns hat sich intensiv mit dem Thema Demenz beschäftigt. Nach ihren Erfahrungen bei der Betreuung und Pflege ihres Ehemannes wirbt sie dafür, bei Erkrankten genau zu beobachten und alles zu unterstützen und zu stärken, was Erkrankte können, damit ihr Leben mit der Erkrankung gelingt und das Miteinander erträglich ist. Dem „Netzwerk Demenz Schwerin“, das sind die Alterspsychiatrie an den Helios Kliniken, das Gesundheits- amt, der Helferkreis und das Zentrum Demenz, ist mit dieser Ausstellung gelungen, das Thema Demenz in einer bemerkenswerten Weise in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Ausstellung war durch die Unterstützung der Helios Kliniken Schwerin möglich.
Ute Greve
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