| Domgemeindebrief
Juni bis August 2010

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Leserinnen und Leser!
Es sind die letzten Tage im April diesen Jahres, da ich diese Zeilen zu Papier bringe. Und ich stelle wieder mal fest, in welch einer verrückten Zeit wir leben. Vor wenigen Tagen ist ein Vulkan auf Island aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Vulkane machen sowas manchmal. Aber seitdem scheint hier in Mitteleuropa nichts mehr so zu sein, wie es mal war. Die Boulevardpresse schreibt von einem "Aschemonster", die Airlines beklagen wegen des Flugverbots den Verlust von Millionen Euro täglich, Politiker versuchen sich mit diesem Thema zu profilieren. Tausende Urlauber sitzen irgendwo in der Welt fest und kommen nicht nach Hause. Sowas hat es noch nie gegeben. Selbst für die Wissenschaft ist das Phänomen "Aschewolke" Neuland.
Und wissen Sie was? Ich finde das gut. Seit einigen Tagen keine Flugzeuge mehr in der Luft. Welch ein Glück für unsere Atmosphäre – und letztlich auch für uns. Vielleicht hilft uns nämlich dieses Naturereignis, mal etwas bewusster über unser Leben nachzudenken.
Ein Beispiel. Ein Flugkapitän gab in einem Interview zu bedenken, dass es in manchen Ge schäften in der nächsten Zeit zu Engpässen in der Versorgung kommen könnte. Interessant, was alles so mit dem Flugzeug in unser Land kommt: Fleisch aus Südamerika, Blumen von Blumenfarmen aus Afrika, Billigkleidung aus Fernost. Ja selbst die in der Nordsee gefangenen Krabben können nun nicht mehr zum pulen nach Marokko geflogen werden. Mal ehrlich – brauchen tun wir die meisten importierten Waren doch eigentlich nicht. Gibt’s alles auch bei uns. Sicher – manches nur saisonal. Und meistens etwas teurer.
Aber in diesem ganzen Zusammenhang stellt sich für mich die Frage: Haben wir überhaupt noch ein Verhältnis zur Natur, zur Schöpfung Gottes? Erinnern wir uns daran, was die Bibel berichtet: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (Gen 1,1). Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut" (Gen 1,31). Wir leben auf der Erde, die Gott uns anvertraut hat. Wir haben sorgsam mit ihr umzugehen. Als vorübergehende Gäste auf diesem wunderschönen Planeten sind wir aufgefordert, Gottes Schöpfung zu bewahren. Vieles auf Gottes Erde ist nicht mehr sehr gut. Ganz im Gegenteil. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob es je wieder sehr gut werden kann. Aber eines weiß ich ganz bestimmt: Gerade wir als Christen sind aufgefordert, etwas für Gottes Schöpfung zu tun. Damit kann man im Kleinen anfangen. Fragen Sie z.B. beim Einkauf grundsätzlich nach einheimischen Produkten. Je mehr das machen, desto mehr Flieger holen wir in Zukunft vom Himmel – im ganz positiven Sinne. Ganz ohne Vulkan.
Mit den besten Wünschen für eine schöne und erholsame Sommerzeit grüße ich Sie im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Domgemeinde –
Ihr Gemeindepädagoge
Matthias Labude |
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Gottesdienste
| Jeden Sonntag ist um 10.00 Uhr Gottesdienst. Das Abendmahl feiern wir in
der Regel an jedem 1. Sonntag im Monat. Um 9.30 Uhr ist dann Beichte in der Südsakristei.
Ebenfalls jeden Sonntag sind alle Kinder
herzlich zum Kindergottesdienst eingeladen.
Wir beginnen mit den "Großen"
und gehen nach der 1. Lesung in unseren
Gemeinderaum Am Dom 1. Ein Team
von ehrenamtlichen und hauptamtlichen
Mitarbeitern bereitet den Gottesdienst mit
den "Kleinen" vor und vermittelt in kindgerechter
Sprache Zusammenhänge zwischen
der Lebenswelt der Kinder und
biblischen Geschichten.

Mette im Dom,
mittwochs, 6.30 Uhr
im Hohen Chor des Domes.
Gottesdienste in Zippendorf
Zippendorf • Betreutes
Wohnen,
Alte Dorfstrasse 39
Nächste Termine:
26. Juni, 17. Juli und 21. August
jeweils um 15.00 Uhr
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Mittagsgebete im Dom

Vom 29. Juni bis 4. Septrember, jeweils um 12.10 Uhr mit Orgelmusik
Das ganze Jahr über gibt es täglich Mittagsgebete um 12.10 Uhr im Dom.
Im Sommer aber werden die Mittagsgebete mit Orgelmusik erweitert und es beteiligen sich alle Kirchgemeinden der Stadt.
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Abendmahlsfeier und Beichte unter der Woche
Donnerstags: 15. Juli und 19. August
jeweils 18.00 Uhr in der Südsakristei
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Bibel im Gespräch
Jeweils am 1. Mittwoch im Monat
15.00 Uhr, Am Dom 4
Die nächsten Termine:
2. Juni und 7. Juli
und jeweils am 1. Donnerstag im Monat
19.30 Uhr in der Südsakristei
Die nächsten Termine:
3. Juni und 8. Juli
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Krebsfördentreff
jeweils den 3. Freitag im Monat
Nächster Termin: 18. Juni um 16.30 Uhr
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Das Schweriner Gebet

Was ist das Schweriner Gebet? Eine ökumenische Andacht mit vielen Gesängen in verschiedenen Sprachen, ohne Predigt, dafür mit meditativer Stille. Ausgangspunkt dieser Andachtsform sind die internationalen Jugendtreffen im französischen Dorf Taizé. Die meditativen Gesänge werden angestimmt und sind rasch durch ihre eingängige schlichte Weise mitsingbar.
Nächste Termine: 28. Mai und 25. Juni
jeweils um 19.30 Uhr in der Thomaskapelle
im Sommer ist Pause
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Johanni

Andacht zum Johannistag am 24. Juni um 20.00 Uhr im Dom
anschließend Feuer im Domhof mit Getränken und gemeinsamem Singen
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Frauenkreis
Gemeinsam für beide Frauenkreise:
Mittwoch, 30. Juni um 17 Uhr, Am Dom 1
Freitag, 9. Juli ab 17 Uhr Sommerfest in Pinnow bei Christa Maier, Pfarrscheune
im August sind Ferien
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Gemeindefest

4. Juli, nach dem Gottesdienst bis etwa 15 Uhr – Mittagessen im Domhof
Dieses Fest ist ein Dank für alle Ehrenamtlichen, mit verschiedenen Angeboten |
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Weitere Angebote
850 Jahre Schwerin
Schwerin feiert 850. Geburtstag. Kirche und Kirchgemeinden feiern mit – aus gutem Grund. Ist Kirche doch die einzige Institution, die schon damals dabei war. Schwerin ohne Kirchen und Gemeinden, kaum vorstellbar. So
wird es denn auch aus diesem Anlass eine ganze Reihe kirchlicher Veranstaltungen geben, die an diese Geschichte von Kirche in der Stadt und für die Stadt erinnern werden.
Die aber auch deutlich machen, dass Kirche auch heute und morgen für die Menschen in Schwerin da sein wird. Lassen Sie sich dazu herzlich einladen. Der Flyer mit den Veranstaltungen liegt überall aus und -> steht hier zum Download zur Verfügung.
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KleineKinderKirche
Die KleineKinderKirche ist ein gemeinsames Angebot der Schweriner Kirchgemeinden. Zusammen mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren, ihren Familien, Freunden, Paten und anderen Besuchern feiern wir jeden dritten Mittwoch im Monat um 16 Uhr einen etwa halbstündigen, lebendigen und fröhlichen Gottesdienst in der Thomaskapelle des Schweriner Doms. Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss mit Kaffee, Tee und kleinen Leckereien (die gerne auch mitgebracht werden können). Die Kinder haben nach dem Gottesdienst die Möglichkeit zum Spielen, Malen oder Basteln.
Die nächsten Termine und Themen:
16. Juni „Geh aus mein Herz – Freude an der Schöpfung“
7. Juli „Reisesegen – Entsendung in den Urlaub“
Nach den Sommerferien geht es dann am 15. September wieder los. Das Vorbereitungsteam freut sich auf Sie und Ihre Kinder! Herzlich Willkommen!
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Junge Gemeinde
Konfirmierte Jugendliche der Domgemeinde treffen sich jeweils montags ab 17.15 Uhr im Jugendkeller des Anna Hospitals zur Jungen Gemeinde.
Jugendliche, die gerne mitmachen möchten, können montags einfach mal reinschauen bzw. sich bei Gemeindepädagoge Matthias Labude melden:
matthias.labude @ freenet.de
Tel.: 4792476
Skype: matthias_lu1.
Ihr seid herzlich eingeladen!
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Christenlehre
Liebe Eltern!
Wenn Ihr Kind im August diesen Jahres eingeschult wird, können Sie es ab sofort zur Christenlehre anmelden. Für mehr Informationen setzen Sie sich bitte mit Gemeindepädagoge Matthias Labude in Verbindung.
Gerne können Sie oder ihr Kind auch im Domgemeindebüro anmelden.
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Rückblick
Frühstückstreffen für Frauen am 24. April
120 Frauen kamen diesmal zum Frühstück und Referat.

Das Frühstückstreffen für Frauen 2011 findet am 30. April 2011 statt.
Das Thema ist dann:
„Königin und wilde Frau. Was alles in mir steckt.“
Referentin: Linda Jarosch
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Busausflug nach Barth

Ein gut gefüllter Bus, viele freundliche Menschen, ein abwechslungsreiches Wetter und ein festes Ziel – das war unser Busausflug am 21. April. Freundlich und kompetent wurden wir durch das Niederdeutsche Bibelzentrum, das ehemalige St. Jürgen-Hospital, in der
vorpommerschen Boddenstadt Barth geführt, erfuhren viel Interessantes rund um die Bibel und das Haus und wurden auch noch mit Kaffee/Tee und leckerem Kuchen bewirtet. Ein gelungener Nachmittag, der manch einen vielleicht zu einem nochmaligen Besuch anregt.
Albrecht Martins
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Exkursion der Domführergilde
Vor etwa einem Jahr hat die Gilde der Domführer ihre Arbeit aufgenommen. Ehrenamtlich werden Gäste der Stadt kundig durch unseren Dom geleitet. Während der wärmeren Monate gibt es dieses Angebot dreimal in der Woche, im Winter wird nach Bedarf reduziert. Zu den Vornahmen der Gilde gehört auch die ständige Weiterbildung. Vor kurzem haben wir uns ausführlich mit den Bülow-Platten beschäftigt.
Ebenso zählen Exkursionen zu unserem Programm. Anfang April besuchten wir St. Marien Lübeck. Wir folgten einer Gegeneinladung der Lübecker Gewölbeführer, denen Herr Gesatzki und Pastor Mischok im vergangenen Jahr unsere Gewölbe und Dächer gezeigt hatten. Mit großer Freundlichkeit wurden wir in Lübeck von Pastor Dr. Schwarze und
Herrn Harke, dem Leiter des Bereiches Turm- und Gewölbeführung, empfangen, sachkundig geführt und mit Lübecker Ostereiern wieder nach Schwerin entlassen. Doch auch wir hatten ein Gastgeschenk im Gepäck, ein Stück alten Eichenbalkens (1690!) aus unserem Domdach. Da in St. Marien Lübeck aufgrund der Kriegsschäden Dachbalken aus Beton eingebaut sind, dient unser Dombalken dort nun als Anschauungsstück. Herr Kessler und Herr Ohse hatten das Balkenstück reinigen und festigen lassen.
Herzlichen Dank dafür! Danken möchte ich auch allen ehrenamtlichen Führerinnen und Führern der Gilde für ihre Zeit und ihr Interesse an unserer Unternehmung!
Volker Mischok
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10 Jahre Deutsch-Unterricht in der Domgemeinde
 
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Förderkreis Schweriner Dom e.V.

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 850. Geburtstag Schwerins konnten wir am 9. April den Bundensinnenminister Thomas de Maizière im Dom begrüßen.
Er begeisterte mit seinem Vortrag „Im 20. Jahr der deutschen Einheit – ein Grenzgänger erinnert an die aufregendsten Jahre der jüngeren deutschen Geschichte.“
Der Förderkreis Schweriner Dom e.V. ist dabei, zwei weitere Fenster im Hohen Chor des Domes zu restaurieren. Dafür baten wir um Spenden.
Herzlichen Dank!
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Angebote im Dom
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Beachten Sie bitte die Kartenangebote unseres Förder kreises – wir schicken Ihnen das Bestellte auch gern zu. Der Flyer mit dem kompletten Angebot liegt im Dom aus und kann -> hier heruntergeladen werden.
NEU: Die Broschüren „Das Loste-Retabel im Dom zu Schwerin“ und „Jonathan mit seinem Patenonkel – ein Rundgang durch den Schweriner Dom“ |
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Tansania
Kommen Sie gern in den Dom und nehmen Sie sich ein Buch und legen Sie dafür eine Spende in die Truhe. Mit dieser Möglichkeit kommt Geld zusammen für unsere Partnergemeinden im Norden Tansanias. Für den November planen drei Frauen wieder einen Besuch dort.
Informationen gibt gern: Gerlinde Haker, Dom-Tansania-Initiative

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Aktuelles
Fußball-WM
Aus technischen Gründen musste der Veranstaltungsort
vom Gemeinderaum Am Dom 1 verlegt werden in den
Jugendkeller Anna Hospital, Platz der Jugend 25!

Die Hoffnung ist rund*
FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2010
Vom 11. Juni bis 11. Juli findet in Südafrika die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft statt. Die Evangelische Kirche in
Deutschland hat dazu mit der FIFA eine Vereinbarung ge schlossen, dass Kirchgemeinden ein Public-Viewing anbieten kön nen. In Deutsch: Gemeinsames An schauen von WM-Spielen in Räumen einer Kirch gemeinde.
Bei uns in der Domgemeinde wird dazu im Gemeinderaum Am Dom 1 Gelegenheit sein. Auf jeden Fall können alle Spiele der deutschen Mannschaft geschaut werden sowie alle Spiele ab Viertelfinale (ob mit oder ohne deutsche Mannschaft). Darüber hinaus werden weitere interessante Spiele auf der „Public-Viewing-Map“ stehen. Mehr Informationen dann über unsere Aushänge oder direkt bei Gemeindepädagoge Matthias Labude. Schön wäre es, wenn sich Gemeindeglieder bereit erklären würden, in den Halbzeitpausen als Grillmeister im Garten von Dom 1 zu agieren.
* „Die Hoffnung ist rund“ ist eine gemeinsame Broschüre von EKD und „Brot für die Welt“. In dieser Broschüre werden Hintergründe zur gesellschaftlichen und kirchlichen Situation in Südafrika, Informationen zu den Austragungsorten der WM-Spiele sowie Pro jekt berichte vorgestellt. Die Broschüre liegt ab Juni auch in unserer Gemeinde aus bzw. ist zu den PublicViewing-Terminen kostenlos erhältlich.
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Renovierung Gemeinderaum Am Dom 1
Um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Eine Renovierung bzw. freundlichere Farb gestaltung unseres Gemeinderaumes Am Dom 1 wird nicht die Folge des WM-Public-Viewing sein, sondern ist einfach mal dran!
Liebe Eltern, wenn Sie Zeit und Lust haben, am zweiten Septemberwochenende vom 10. bis
12.09. (genaue Daten nach Absprache mit den Beteiligten) mitzuhelfen, setzen Sie sich bitte möglichst noch vor den Sommerferien mit Gemeindepädagoge Matthias Labude in Verbindung. Und vielleicht schlummert in dem einen oder anderen Keller noch brauchbare Wandfarbe rum? Gerne auch Abtönpasten – dann könnten wir einen wunderschönen Regenbogen auf einer Wand gestalten…
Matthias Labude
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Aktueller Ausblick auf dem Weg in die Nordkirche

Vielleicht erinnern Sie sich. Vor einem guten Jahr haben die Synoden der mecklenburgischen, nordelbischen und pommerschen Kirche einen Verband gegründet und einen Fusionsvertrag beschlossen, der wichtige Grundsätze einer zukünftigen gemeinsamen Kirche und den Weg dorthin beschreibt. Seitdem wird in vielen verschiedenen Arbeitsgruppen auf Hochtouren daran gearbeitet, dass bis zum Reformationsfest 2010 der Entwurf einer Verfassung und ein Einführungsgesetz vorliegen. Zu diesem Termin, genau vom 29. bis 31. Oktober kommt zum ersten mal die Verfassunggebende Synode zusammen, die aus allen Synodalen der drei Kirchen besteht, um über diesen Verfassungsentwurf zu beraten. Darin wird zum Beispiel vieles über den Aufbau der zukünftigen Kirche, über ihre Bekenntnisse, über die Aufgaben von Kirchgemeinden und von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden stehen. Es geht um Dienste und Werke, die Diakonie, die Beziehungen zu unseren Partnerkirchen und nicht zuletzt auch um Finanzen. Doch natürlich muss man, wenn zu Pfingsten 2012 die neue Kirche gegründet werden soll, noch viele andere Dinge bedenken. Wo und wie werden z.B. die jetzigen Mitarbeitenden arbeiten? Dazu braucht man z.B. ein Konzept für die Verwaltung und einen Sozialplan. Wie wird das Zusammenwirken zwischen dem zukünftigen Kirchenkreis Mecklenburg und der Nordkirchenebene geregelt? Was kann man tun, damit sich die Menschen in den drei Kirchen näher kommen, voneinander erfahren und gemeinsame Ideen entwickeln? Dazu gibt es viele kleine Initiativen von Kirchgemeinden, Jugendgruppen, Chören. Wenn alles klappt, werden wir im Jahr 2012 einen Nordkirchenchortag in Greifswald feiern. Eine weitere Idee ist ein Gemeindebrief- und ein Predigtwettbewerb und wer eigene Ideen für solche Begegnungen hat, kann sogar einen finanziellen Zuschuss dafür beim Verband der drei Kirchen beantragen.
Doch uns Mecklenburger interessiert besonders, was sich bei uns ändert, wenn wir in Zukunft ein Kirchenkreis in dieser „Nordkirche“ sind. Die Synode hat dazu bei ihren letzten Tagungen einiges beschlossen. So sollen die jetzigen Propsteien z.B. in Regionalverbände überführt werden, die auch neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden ermöglichen. Es wird ein Kirchenkreiszentrum für Dienste und Werke in Rostock geben und eine zentrale Kirchenkreisverwaltung in Schwerin mit zwei Außenstellen in Güstrow und Neubrandenburg. Geleitet wird der Kirchenkreis durch eine Kirchenkreissynode, den Kirchenkreisvorstand und vier Superintendenten, die später vielleicht Pröpste heißen. An diesem kleinen Beispiel wird deutlich, dass es durchaus noch offene Fragen gibt. Wird unser Kirchgemeinderat später ein Kirchenvorstand sein oder ein Gemeindekirchenrat? Heißt die neue Kirche dann Evangelisch-lutherische Kirche im Norden oder Nordkirche? Über solche Fragen, vor allem aber über die zukünftige Verfassung und Kirchenkreisordnung können auch Sie nachdenken und Ihre Meinung äußern.
Dorothea Strube
Arbeitsstelle des Verbandes der Ev-Luth.Kirchen in Nordeutschland
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.kirche-im-norden.de
oder unter
www.kirche-mv.de.
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Die Jugendseite |
Das Landesjugend-Camp in Kirch Kogel findet 2010 wieder statt.
Wann? Das findest Du heraus indem du das Sudoku löst und die markierten Felder von A nach E zusammensetzt und hier einträgst:
Das Landesjugend Camp findet am
AB.-CD.0E.2010 statt.

Sudoku-Anleitung:
Das Ziel ist es, ein 9x9 Gitter mit den Zoffern 1 bis 9 so zu füllen, dass jede Ziffer in einer Spalte, in einer Zeile und in einem Block (3x3-Unterquadrat) nur einmal vorkommt. |
| |
Auflösung des genauen Datums am Ende der Seite.
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Die Kinderseite
"MENSCH, PETRUS ! – MENSCH…!"
Kinderrüste vom 12. bis 16. Juli 2010 in Prillwitz
Hallo Kinder, Liebe Eltern!
In der ersten Woche der Sommerferien fahren wir zur Rüste nach Prillwitz in das Haus der Kirche. Prillwitz liegt zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz, an der Lieps, einer Ver län gerung des Tollensesees. Eingeladen sind alle Schulkinder der Domgemeinde der 1. bis 6. Klasse.
„Mensch, Petrus!“ – da schwingt viel mit: die Bewunderung, wie ein einfacher Fischer zum Freund Jesu und Fels in der Gemeinde wird. Und der Wunsch, diesem Petrus, der sich manchmal selber im Weg steht, auf die Sprünge zu helfen. „Mensch, Petrus!“ heißt aber auch: In Petrus entdecken wir vieles von unserem eigenen Wesen wieder. Petrus, das ist einer wie du und ich. Darum geht es – Petrus entdecken und gleichzeitig uns selbst entdecken. Und natürlich werden wir in dieser Woche wieder viel Spaß haben - ob beim Singen, Lachen, Spielen, Schwimmen, Wandern, Grillen…
Die Teilnahme kostet je Kind 105 Euro. In diesem Preis inbegriffen sind: An- und Abreise mit Reisebus, Unterkunft, Essen und Trinken, Arbeitsmaterial.
Aus Kostengründen soll jedoch kein Kind zu Hause bleiben müssen. Bitte setzen Sie sich ggf. mit Gemeindepädagoge Matthias Labude in Verbindung.
Nach Eingang unserer Anmelde bestätigung überweisen Sie bitte den Teilnehmerbeitrag von 105 Euro auf folgendes Konto der Domge meinde:
- Ev. Kreditgenossenschaft e.G.
- Bankleitzahl: 520 604 10
- Konto: 5 31 09 11
Unter Zweck bitte Kinderrüste 2010 sowie Name des Kindes angeben!
Anmeldungen bitte per Post an:
- Ev.-Luth. Domgemeinde Schwerin
- Am Dom 4
- 19055 Schwerin
- oder direkt im Domgemeindebüro abgeben.
Diese Dinge sind mitzubringen:
Sachen des täglichen persönlichen Bedarfs, Krankenversicherungs-Chipkarte, Bettwäsche und Handtücher (können auch vor Ort ausgeliehen werden), zum Wandern geeignetes Schuhwerk, Hausschuhe, Badesachen, Schreibzeug, Taschenlampe, Kompass (wenn vorhanden), Trinkflasche (nicht aus Glas), Musikinstrumente, Lieblingsbuch, Tischtennis schläger.
Diese Dinge bleiben bitte zu Hause:
Mobiltelefon, Playstation, Gameboy etc. Wir werden auch ohne diese Dinge genug Spaß haben.
Abreise und Rückkehr: Wir treffen uns zur Abreise am 12. Juli 2010 um 9.20 Uhr an der Bushaltestelle Schelfmarkt. Der Bus fährt 9.30 Uhr ab. Rückfahrt von Prillwitz ist am 16. Juli 2010 um 10.30 Uhr. Wir sind dann gegen 13.00 Uhr wieder in Schwerin am Schelfmarkt.
Herzliche Grüße im Namen des Vorbereitungsteams
Matthias Labude,
Gemeindepädagoge Mathias Labude
Tel.: 0385 - 4792476 oder per Email matthias.labude @ freenet.de
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Familiengottesdienst zum Schuljahresanfang
Für viele Kinder beginnt Ende August eine neue Zeit – die Schulzeit. Für andere Kinder geht der Schulalltag wieder los. Jugendliche beginnen mit einer Ausbildung, Eltern sind wieder an ihren Arbeitsplätzen gefordert. In der Domgemeinde beginnt ein neues Christenlehrejahr und ein neuer Konfirmandenkurs. Diesen Neubeginn oder Wiederbeginn wollen wir mit einem Familiengottesdienst am 29. August um 10 Uhr im Dom begehen. Das Thema lautet: „Zeit“. Nehmen Sie sich mit Ihren Kindern, ihrer Familie die Zeit dazu. Herzlich Willkommen!
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Erzähl- und Träume-Nacht
Die nächste Erzähl- und Träume-Nacht gibt es am 24./25. September. Diesmal werden wir in der Schelfkirche sein. Einladungen dazu liegen in Dom- und Schelfgemeinde ab Anfang August aus. Informationen dazu erhalten Sie gerne auch bei Gemeindepädagoge Matthias Labude in der Domgemeinde oder bei Diakonin Jana Ruder in der Schelfgemeinde.
  
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Ausstellungen im Dom
"Vom Dunkel zum Licht" –
Bilder und Skulpturen von Peter Kaun, Finnland
6. Juni bis 4. Juli im Dom und im KulturInformationsZentrum (KIZ)
Eröffnung am 5. Juni um 16 Uhr

...Der unmittelbare Kontakt zur Natur und die Stille der Seen und Wälder geben mir Kraft und Freude. In meinen Bildern versuche ich, eine dichte Atmosphäre zu schaffen, so dass der Betrachter seine eigene Welt darin entdecken kann. Seine Erinnerungen, Wünsche oder Ängste werden durch das Betrachten gegenwärtig.
Ein wichtiges Thema meiner Malerei ist die Gestaltung des Lichts in verschiedenen Ausdrucksformen. Der Kontrast von Licht und Dunkelheit ist für mich Symbol für den Kampf zwischen Gut und Böse...
Peter Kaun, 1940 in Stuttgart geboren, zog 1994 nach Finnland, wo er neue Impulse für sein Schaffen fand.
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"Landschaften aus Mecklenburg-Vorpommern" –
Malerei und Grafik von Karl Kalt
11. Juli bis 6. August im Dom
Eröffnung am 10. Juli um 16 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern, das Land an der
Ostsee, das sind Lichtinseln auf grauem Meer,
blitzende Lagunen, unverwechselbare Strände,
weite Felder mit Landwegen, die einem blühen den Bauerngarten gleichen, wettergenarbte
Kopfweiden, die Kiefer, der Charakterbaum des Nordens, das Wolkentheater über dem See,
das verzaubernde Licht der Tagesdämmerung. Das sind die Themen und Entdeckungen des Landschaftsmalers und romantischen Realisten, der den Schwerinern die Schönheiten des Landes schildert.
 
Der 1935 in Düren geborene Künstler lebt heute in Pinnow bei Schwerin. Seit den 1980er Jahren sind die Werke Karl Kalts auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
Vorschau:
Peter Wenger, Frankreich, Batiken –
im September 2010
Eröffnung am 4. September |
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850 Jahre Schwerin
Graf wollte Turmspitze sehen
SVZ startet Bilder-Serie zum 850-jährigen Jubiläum von Schwerin
Leser können ihre Dokumente zusenden / Der Domturm
Artikel aus der SVZ vom 18. April 2010, Auszug
"Seggt is seggt", sagte der Kutscher des Grafen von Bernstorff. Und so kamen die Schweriner Ende des 19. Jahrhunderts zum höchsten Kirchturm von Mecklenburg. Nach der Legende, die der heutige Domprediger Albrecht Martins gern erzählt, waren der Graf und sein Kutscher auf einer Überlandtour in ein Unwetter geraten. "Wenn wir es schaffen, unbeschadet nach Hause zu kommen, dann schenke ich der Schweriner Domgemeinde einen neuen Turm", soll der Graf gesagt haben. Nach der glücklichen Ankunft im Gutshaus in Wedendorf bei Rehna habe ihn sein Kutscher an das Versprechen erinnert. "Seggt is seggt."

Zahlreiche Initiativen für eine Neugestaltung
Um 1420 wurde der gotische Neubau des Schweriner Doms vollendet. Zu einem neuen Turm langte es jedoch nicht. Bis 1888 blieb der alte Turm stehen, dessen Spitze nur etwas höher reichte als der First des Hauptdaches. Laut Albrecht Martins gab es immer wieder Initiativen für eine Neugestaltung. Im Jahr 1844 habe sich ein Dombauverein gebildet, er heb liche Beträge aus allen Teilen der Bürgerschaft seien gesammelt worden. "Doch finanziert wurde zunächst der dringend erforderliche Neubau der Paulskirche", so Martins.
Hofbaurat Georg Adolph Demmler persölich habe sich in die Debatte eingeschaltet und 1883 eine Schrift mit dem Titel "Hat der Schweriner Dom Anspruch auf einen seiner Bedeutung gemäßen Turm?" verfasst.
Unser historisches Foto zeigt die Arbeiten am Domturm im Jahr 1889.
Bauwerk kostete 315000 Mark
315000 Mark ließ sich Graf Arthur von Bernstorff den Bau des neuen Domturms kosten. Allerdings habe er seine großzügige Spende an eine Bedingung geknüpft, sagt Domprediger Martins. "Der Graf verlangte, dass er die Spitze des Turms von seinem Gutshaus in Wedendorf sehen können muss." Den Entwurf habe Hofbaurat Georg Daniel gefertigt. "Der alte Turm wurde voll ständig abgetragen und der neue Domturm mit einer Höhe von 117,5 Metern zwischen 1889 und 1893 auf einem neuen Fundament errichtet", so Martins.
Und die Bedingung des Grafen Bernstorff? "Sie wurde erfüllt", sagt Alt-Landesbischof Hermann Beste als guter Kenner der Örtlichkeiten in Westmecklenburg. Unweit von Wedendorf gäbe es einen Hügel namens "Klingenberg", und von diesem Punkt aus könne man die Turmspitze des Doms erkenen. Schweriner und Gäste wiederum freuen sich über den fantastischen Blick, den sie in etwa 50 Metern Höhe von der Aussichtsplattform aus über die Stadt und ihre Umgebung genießen können.

So sieht der gleiche Ort heute aus.
Ach! Übrigens...

Die Skulpturengruppe der Kirche am Ufer (BuGa 2009) steht nun in Boltenhagen. |
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Taufen und Beerdigungen
Es wurden getauft:
Simon Olschewski
Jakob Reichelt
Simon Buhrmann
Henrik Mohr
"Gott ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde." Ps. 62,7
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Es wurden kirchlich beerdigt:
Martha Köstler, 81 Jahre
Ilse Neuke, 87 Jahre
Marianne Flint, 88 Jahre
Erna Scholz, 91 Jahre
Cornelia Zabel, 52 Jahre
Erich Schibalski, 82 Jahre
Eva-Maria Hetzer, 77 Jahre
"Dennoch bleibe ich stets an dir; du haltst mich bei meiner rechten Hand." Ps. 73,23 |
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>>Liebes Leben 2010 - Das Landesjugendcamp findet tatt vom 11.-13. Juni 2010
www.kirch-kogel.de
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