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Geschichtliches

Neuguinea wurde 1554 als weltweit zweitgrößte Insel von den Spaniern auf diesen Namen getauft. Im Folgenden war die Insel ca. 350 Jahre unter holländischer Herrschaft. 1948 wurde Indonesien als unabhängiger Staat gegründet. Papua dagegen gehörte weiterhin zu den Niederlanden.
Seit 1963 wird Papua von Indonesien verwaltet, während die östliche Hälfte der Insel als Papua-Neuguinea selbstständig ist. Mit mehr als 13600 Inseln erstreckt sich Indonesien als Brücke vom asiatischen zum australischen Kontinent, umgeben vom südchinesischen Meer, vom Indischen Ozean und Pazifischen Ozean, als größter Inselstaat der Welt. Der niederländische Schriftsteller Multatuli (1820-1887), der sich vehement für die Menschenrechte im damaligen Niederländisch-Indien einsetzte, nannte das Archipel poetisch verklärt "ein Smaragdband", das sich um den Äquator schlingt.
In der Provinz Papua verschlechterte sich die politische Situation in den letzten Jahren. Bis heute gibt es Forderungen nach Unabhängigkeit, dem Ende der Diskriminierung sowie einer Abkehr von der rücksichtslosen Ausbeutung der natürlichen Ressourcen.